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Welche Angebote finden trotz Lockdown weiterhin statt?
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Derzeit setzt unser Workshop-Programm wegen des Lockdowns weitgehend aus. Drop In e.V. bietet im Rahmen seiner Kinder- und Jugendarbeit jedoch Block- und Nachmittagskurse an. Das Programm wird unter strenger Beachtung der aktuellen Eindämmungsverordnung für sogenannte Neigungsgruppenarbeit gestaltet.

In unserem Online-Shop findet ihr alle aktuellen Angebote und könnt euch auch direkt für die Kurse anmelden. Bei Rückfragen zu den Workshops wendet euch bitte per Email an Lui via workshops@skatehalleberlin.com

Womit darf in der Halle geskatet werden?
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Ihr könnt in der Skatehalle mit  Skateboards und zu festgelegten Zeiten auch mit BMX bis 20 Zoll mit Plastik Pegs fahren. Aus Sicherheits- und Kapazitätsgründen sowie aufgrund vertraglicher Vereinbarungen mit unseren Partnern aus dem Skateboard-Bereich ist es nicht möglich die Halle im regulären Betrieb mit Inline Skates, Rollschuhen, Rollerblades, Stunt-Scootern o.ä. zu befahren. Im Einzelfall ist jedoch die Buchung von privaten Nightsessions via workshops@skatehalleberlin.com möglich.

Darf man eure Outdoor-Skatefläche schon nutzen?
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Für private Sportanlagen gelten in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin  andere Regelungen als für öffentliche Sportanlagen, weshalb die Outdoor-Fläche für alle Personen (einschl. Profis und Kader) derzeit leider noch geschlossen ist. 

 

Was bedeutet Gemeinnützigkeit?
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Gemeinnützigkeit bedeutet, dass im Betrieb der Skatehalle keine privaten Gewinne erwirtschaftet werden dürfen. Niemand darf die Einnahmen aus Eintritten, Workshops, Sponsoring oder Querfinanzierung als Gewinn an sich selbst ausbezahlen. Dabei gilt auch: Keine Tricks! Keiner darf zum Beispiel durch ein zu hohes Gehalt begünstigt werden oder andere ungewöhnliche Vorteile genießen. „Gemeinnützig“ bedeutet: Alle Einnahmen müssen in das öffentliche Angebot der Skatehalle fließen und kommen direkt der Skate-Community zu Gute. Im Umkehrschluss heißt dies aber auch, dass jeder Cent, der nicht eingenommen wird im Hallenbetrieb fehlt. Hier möchten wir vor allem an die Solidarität und Eigenverantwortung jedes einzelnen Nutzers appellieren.

Was hat sich durch die Corona-Pandemie geändert?
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Die Skatehalle hat ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, welches hier zum Download bereitsteht und in der Halle aushängt. Dieses vermittelt unsere umfangreichen Sicherheits- und Hygienevorkehrungen wie die Maskenpflicht in allen Bereichen außer beim aktiven Skaten, die lückenlose Kontaktnachverfolgung, Abstandsregelungen, Begrenzung der Tn-Zahl und Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Lüften und Händedesinfektion. Die Buchung unserer Skate-Angebote findet über unser Online-Buchungssystem statt.

Skateboarding und strenge Regelungen passen auf den ersten Blick nicht gut zusammen, aber unsere Priorität ist ganz klar eure Sicherheit und die unserer Mitarbeiter sowie die Verantwortung dafür, dass die einzige zentrale Skatehalle Berlins weiterhin für euch geöffnet bleiben darf.

Kann man bei euch auch Gutscheine kaufen?
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Über unseren Online-Shop könnt ihr auch Gutscheine beziehen. Wenn ihr Interesse an unserer Merch-Kollektion habt schreibt uns einfach via mitreden@skatehalleberlin.com Wir versenden die Artikel auch gerne an euch!

Was hat sich inhaltlich am Hallenprogramm geändert?
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Beliebte Programmpunkte wurden beibehalten oder, wie im Beispiel vom Vereinstag des 1. Berliner Skateboardverein, noch erweitert. Auch die Girls Night wurde, auf Wunsch der Community von ehemals drei auf nun sechs Stunden ausgeweitet, um es jüngeren Skater:innen zu ermöglichen frühzeitig die Heimreise antreten zu können, während Berufstätige auch nach Feierabend noch die Möglichkeit haben ihren „Safe Skate Space“ nutzen zu können. Home is where your board is (ehemals Boards not Borders) – die inklusive Session für Skater:innen mit Migrationshintergrund und Jugendliche aus dem Kiez betrieben von Drop In e.V. gibt es auch weiterhin. Ergänzt wird der inklusive Ansatz durch das 14-tägige Angebot im WCMX (Wheelchair Skaten) und die After Work Session für erwachsene Wiedereinsteiger am Donnerstagabend. Auch das Olympiateam nutzt die Skatehalle wöchentlich als offizielle Trainingsstätte.

Abgerundet werden diese Specials durch mehrere, täglich stattfindende, 3-stündige Open Sessions, in denen aktuell während Corona bis zu 35 Skater:innen den Street-Parcours sowie bis zu 15 Skater:innen die Bowl und Minirampen-Area nutzen können.

Außerdem bietet die Halle ein weitgefächertes Programm an Skateboard-Workshops wie z.B. Ferienkurse oder Privattrainings für alle Altersklassen und Skill-Level von Anfänger bis Fortgeschrittene an.

Auch weiterhin wird die Skatehalle Austragungsort für ein breit gefächertes Repertoire an Events, von Skateboard-Contests bis hin zu Kunstausstellungen, Lesungen und Videopremieren sein. Einen besonderen Fokus legen wir hierbei auf die Unterstützung der lokalen Skate-Szene, sowie der Förderung von Sprache, Kunst und Kultur.

Wie kann ich selbst das Hallenprogramm aktiv mitgestalten?
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Alle Nutzergruppen sind jederzeit eingeladen das Programm der Halle aktiv mit zu gestalten. Euer Feedback erreicht die Geschäftsführung unter der Emailadresse mitreden@skatehalleberlin.com

Ein Beispiel für die neuen Möglichkeiten der Mitgestaltung ist die erweiterte Girls Night. Wir haben viel konstruktives Feedback der Nutzerinnen bekommen und konnten dieses Angebot dadurch verbessern.

Als einzige zentral gelegene Indoor Skatehalle in Berlin ist es eine große Herausforderung die unterschiedlichen Bedürfnisse der Skateboarder:innen zu berücksichtigen. Unser Anspruch ist die Angebote in der Skatehalle-Berlin so niedrigschwellig und zugänglich wie möglich zu gestalten. So kann man z.B. als Mitglied des 1. Berliner Skateboardverein e.V. für 5,00 € (u 18 J.) bzw. 7,50 (ü 18 J.) Monatsbeitrag zweimal pro Woche kostenlos die Skatehalle Berlin besuchen und erhält weitere Vergünstigungen.

Vereinen, freien Trägern, Gruppen, Schulen und weiteren Initiativen gewähren wir auf Anfrage gerne Ermäßigungen und arbeiten Kooperationen aus.

Was sind die Zukunftspläne für die Skatehalle?
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Wir wollen, dass die Skatehalle über 30 Jahre erhalten bleibt und sich weiterentwickeln kann. Unserem gemeinnützigen Zukunftskonzept liegt ein geprüfter Businessplan zu Grunde, der den Fortbestand der Berliner Skatehalle langfristig sichert.  Seit vielen Jahren leisten ehrenamtliche Initiativen Jugendarbeit unter dem Dach der Skatehalle. Nun wird diese Arbeit fest in der Skatehalle verankert. Mit den langjährigen Partnern der Halle schaffen wir Aufenthaltsräume, Angebote für Weiterbildung, Berufsorientierung, Hilfe und Beratung.

Kann man die Skatehalle für Events, Videodrehs oder ähnliches mieten?
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Gerne könnt ihr die Skatehalle für eure Produktion als Location anfragen. Weitere Infos dazu hier.

Kann man in der Skatehalle essen und trinken?
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In der Halle selber darf aus Sicherheitsgründen nur Flüssigkeit aus Plastikflaschen verzehrt werden. Unser Café bietet jedoch eine Vielzahl an Kalt- und Heißgetränken, Snacks, Kuchen, Croissants, Paninis und Tagesgerichten an.

Wie groß ist die Skatehalle Berlin?
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Die Halle erstreckt sich über einen 1200m² großen betonierten Streetcourse sowie eine 400m² große Bowl und Miniramp Area. Außerdem beinhaltet das Gelände unser Café über das auch der Einlass erfolgt, die SHB-Bar, den Skate Yard mit Kinoleinwand sowie großzügige Innen- und Außentoiletten. Direkt daneben gelagert findet ihr den Sommergarten und den Cassiopeia Club.

Mit welchen Partnern arbeitet die Skatehalle zusammen?
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Die Skatehalle Berlin wurde am 1. Juli 2020 in vertragsfreiem Zustand übernommen. D.h. das alle Verträge des alten Betreibers bis dato geendet sind. Die neue Betreibergesellschaft hat aktuell feste Partnerschaften mit VANS und Blue Tomato aus dem Boardsportbereich sowie Fritz Kola und Carlsberg als Getränkepartner.

Wer betreibt die Skatehalle Berlin seit dem 1. Juli 2020?
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Seit dem 01. Juli 2020 wird die Skatehalle von der gemeinnützigen Skate RAW gGmbH betrieben. Gemeinnützigkeit bedeutet, dass alle erwirtschafteten Gewinne direkt in die Skatehalle zurückfließen müssen. Unser neues Betriebsmodell setzt konsequent auf die demokratische Kontrolle des Skatehallen-Betriebs. Das heißt: Beherrschende Gesellschafter sind die ebenfalls gemeinnützigen und demokratischen Vereine Drop In e.V. und 1. Berliner Skateboardverein e.V.  Außerdem ist der Cassiopeia Club Mitgesellschafter. Das Cassiopeia unterstützt die Skatehalle Berlin seit 15 Jahren durch eine solidarische Querfinanzierung und wird dieses Engagement auch zukünftig fortsetzen. Ebenfalls ist die Five-O GmbH mit 15 % an der Skate RAW gGmbH beteiligt, wobei diese Beteiligung bis zum 30. Juni 2021 begrenzt ist. Die mehrheitlich demokratischen und gemeinnützigen Gesellschafter benennen und kontrollieren die Geschäftsführung der Skatehalle Berlin.

Welche Herausforderungen mussten beim Neustart während der Pandemie gemeistert werden?
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Eine hohe Übernahmesumme und der Eintritt in die Gemeinnützigkeit waren Herausforderungen, die beim Neustart gemeistert werden mussten. Beinahe alle Mitarbeiter:innen wurden übrigens von der neuen Betreibergesellschaft übernommen und unterstützen durch ihre Expertise weiterhin das neue Skatehallen-Team.

Wichtige Finanzierungsquellen aus der Vergangenheit wie die Untervermietung von Gebäuden gibt es nicht mehr. Die Skatehalle muss also nun auf eigenen Beinen stehen. Das machet den Neustart besonders schwer. Wir würden gerne mehr „Geschenke“ an die Community verteilen, aber die finanzielle Situation ist nicht mehr mit der Zeit vor dem Neustart vergleichbar. Wir haben mit umfangreichen Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten begonnen und mussten viele bürokratische Hürden nehmen.

Bei der Übernahme konnten wir zunächst nur geschlossene Workshops anbieten und mussten dann ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeiten, um schrittweise wieder öffnen zu können. Eintritte blieben aus, ebenso Einnahmen im Café und bei unserem Partner Cassiopeia. Die Corona-Unterstützungen von früheren Sponsoring-Partnern wurden alle vor dem 1.7. ausgezahlt, so dass sie dem Hallenbetrieb nach dem Neustart nicht mehr zu Gute kommen konnten. Die Halle hat durch die Pandemie eine echte existenzielle Krise beim Neustart durchlebt und es war ein großer Kraftakt für uns diese Krise zu meistern.

Kann man bei euch Skateboards und Schützer ausleihen?
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Skateboards und Schoner könnt ihr bei uns gegen eine kleine Schutzgebühr entliehen werden. Skateboards für 1,00€ und Schoner-Sets bestehend aus Helm, Knie-, Ellenbogen und Handschoner für 2,50€.

Für wen gelten die ermäßigten Preise?
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Ermäßigte Preise gehalten für Inhaber:innen eines Berlinpass und/oder eines Schwerbehindertenausweis.